Neues Buch

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Moment mal

Christliches Wissen

Neues Buch in GZ vorgestellt

 

Kleines Kompendium christlichen Wissens

Buchvorstellung in der Goslarschen Zeitung 

Vorstellung des neuen Buches „Kleines Kompendium christlichen Wissens“ von Burkhard Budde in der Goslarschen Zeitung vom 15.9.2022:

Das Buch ist eine  „Schatztruhe“ spiritueller Denkanstöße, die sich auch als Gesprächsgrundlage in der Familie oder in der Gemeinde- und Bildungsarbeit eignen, sowie ein „Nachschlagewerk“ z. B. im Blick auf das Kirchenjahr. Es gibt darüber hinaus einen kleinen Überblick über die Geschichte der Besonderheiten der beiden Konfessionen bzw. über ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Das Buch, das in jeder Buchhandlung oder im Internet bei Books on Demand zum Preis von 11,99 Euro bestellt werden kann, lädt zum Abenteuer ein, mit und vor Gott und dem Nächsten ein glückliches Leben zu führen.

Inspirationen für Gegenwart und Zukunft. Kleines Kompendium christlichen Wissens

Format: 12*19cm; Gesamtseitenzahl: 198

ISBN-13: 9783756218585

Verlag: Books on Demand; Preis 11,99 Euro

Mensch in Not

Mensch in Not

Moment mal

Mensch in Not

Von Burkhard Budde

Moment mal

Mensch in Not

Eine Person sitzt in ihrem Sessel und denkt nach: Was ist der Mensch…?

Ein Triebwesen voller Gefühle, ein getriebener Treiber? Ein Mängelwesen voller Bedürfnisse, anpassungs- und wandlungsfähig? Von Natur aus ein böses Wesen, stets auf der Suche nach eigenem Vorteil? Oder eher ein gutes Wesen, stets auf Fairness, Gegenseitigkeit und Wechselseitigkeit ausgerichtet? Ein Mischwesen voller bekannter und unbekannter Kräfte, die in ihm unterschiedlich agieren, mal auf eigenen Nutzen bedacht, dann an die Existenzkrise anderer gedacht, mal nicht mitgedacht, wieder alles durchdacht und manchmal auch weitergedacht?

Oder ist der Normal-Mensch – wie Philosophen behaupten – ein vernunftbegabtes und soziales Wesen, das immer neue Wahrheiten sucht und in viele Rollen schlüpft. Andere beschreiben den Menschen als ein heuchlerisches Wesen, einem Wolf im Schafsfell gleich. Wieder andere als ein Schaf im Wolfspelz, als ein Wesen mit weichem Kern, aber harter Schale.

Es ist wohl ein Kreuz mit dem Menschen; sein Herz ist „ein trotzig und verzagt Ding.“ (Jer.17,9)

Fest steht allerdings, dass ein Mensch kein Löwe ist und auch zu keinem brüllenden Löwen wird, wenn eine Person ihn so bezeichnet. Dass er keine Marionette ist, auch wenn eine Gruppe Strippenzieher ihn erziehen will, um ihn nach ihrem Bild zu gestalten. Dass er keine Sprechmaschine ist, auch wenn eine Minderheit ihn mit einer neuen Sprache zu programmieren versucht.

Fest steht jedenfalls auch, dass jeder Mensch einen unverwechselbaren Fingerabdruck hat, ein einmaliges, aber sterbliches Original  ist – mit einer ganz individuellen Geschichte und einer  ganz persönlichen Situation.

Der Denker in seinem Sessel entdeckt noch eine andere Perspektive. Erstaunt nimmt er einen staunenden Beter wahr: „Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst,…dass du dich seiner annimmst.“ (Psalm 8,4) Offensichtlich lobt ein Beter Gott, der den Menschen nicht klein macht, sondern an ihn denkt und ihn annimmt – als sein geliebtes Geschöpf und gewürdigtes Ebenbild. Er vertraut ihm zugleich selbstbewusst und demütig. Und er erwartet von dem liebenden Gott – nicht von Ersatzgöttern, die das Maß aller Dinge sein wollen – neues Leben.

Der Denker denkt weiter: Kann nicht auch ein Mensch unserer Tage mit diesem Gott rechnen, selbst angesichts nackter Not? Schenkt der ewige Gott nicht seinem Ebenbild einen Neuanfang?

Und der Mensch in seinem Sessel steht auf, sieht den Mitmenschen in Not, vertraut auf Gottes liebende Kraft, nimmt seine Verantwortung wahr, tut das Nötige im Möglichen, das im Augenblick Not-Wendige.

Burkhard Budde

Veröffentlicht auch im Westfalen-Blatt in Ostwestfalen und Lippe am 17.9.2022 in der Kolumne „Moment mal“ sowie im Wolfenbütteler Schaufenster in der Region Wolfenbüttel am 18.9.2022 in der Kolumne „Auf ein Wort“

Gefühle als Begleitmusik

Gefühle als Begleitmusik

Moment mal

Gefühle als Begleitmusik

Von Burkhard Budde

Moment mal

Gefühle als Begleitmusik

Hand aufs Herz: Können die Gefühle eines Menschen mit Bildern beschrieben werden?!

Am Feuer schönster und innigster Gefühle wärmen sich Liebende und teilen ihre Faszination füreinander.

Auf der Achterbahn flüchtiger und wandelbarer Gefühle mit dem Auf und Ab –  abwechselnd mit Begeisterung und Trübsinn oder Besonnenheit und Aggression – können Menschen die Kontrolle über die konkrete Situation verlieren.

Auf dem Karussell austauschbarer und verwechselbarer Gefühle, das sich immer schneller – oder auch immer langsamer –  im Kreise  dreht, braucht sich keiner über schwindelerregende Existenzängste oder gähnende Langeweile zu wundern.

Im Labyrinth mehrdeutiger und gespielter Gefühle kann sich auch ein kluger Kopf verlaufen, verirren und verwirren lassen; ist nicht nur ein langer Atem, sondern sind auch Kritik- und Urteilsfähigkeit notwendig.

Im Käfig subjektiver und persönlicher Gefühle mit Vorurteilen und Feindbildern kann sich jeder bequem einrichten; aber die facettenreiche Wirklichkeit wird er nicht kennenlernen können, wenn er selbstgerecht in seiner Welt hocken bleibt.

Es gibt den Schleier lähmender Gefühle, der sich auf alles legt; die Leuchttürme  wie beglückende Gefühle zum Beispiel bei einem Konzert oder beim Sport; die Cocktails guter und schlechter Gefühle, der Vergebungsbereitschaft und der Unversöhnlichkeit, wenn die gute Absicht zur bösen Tat wird oder die böse Tat als gute Absicht getarnt ist.

Mit offener Neugier und Vertrauen auf die biblische Botschaft können zudem religiöse Gefühle als Türöffner verspürt werden.

Es kann ein „Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit“ (Friedrich Schleiermacher) sein – ein individuelles Empfinden, das den Raum des „Heiligen“ (Rudolf Otto), des geheimnisvollen „ganz Anderen“ aufschließt, um den „Weg in die Tiefe“ (Paul Tillich) zu wagen und sich der „Wahrheit“ zu nähern.

Gefühle können den Kopf frei machen, um im Einklang des Fühlens, des Denkens und Handelns zu leben und im Deutungskampf Tatsachen als Tatsachen zu akzeptieren.

Bei allen Gefühlen hat der Kopf stets ein Vetorecht. Die Vernunft braucht jedoch keine erstarrte Eiseskälte des Verstandes, wohl aber inspirierende Begleitmusik liebender Gefühle, um die letzte Verantwortung vor Gott und den Menschen – das persönliche Verantwortungsgefühl – mit Kopf, Herz und Hand wahrnehmen zu können.

Burkhard Budde

Veröffentlicht im Westfalen-Blatt in Ostwestfalen und Lippe am 10. September 2022

in der Kolumne „Moment mal“

Wer bestimmt?

Wer bestimmt?

Moment mal

Wer bestimmt?

Von Burkhard Budde

Wer bestimmt?

Leserbrief zum GZ-Kommentar „Winnetou, Scholz und Shatterhand“

von Chefredakteur Jörg Kleine

Vielen Dank für diesen gelungenen Kommentar, der nicht die Schere des Zeitgeistes im Kopf widerspiegelt, nicht die Moralkeule einer selbsternannten Elite schwingt, sich nicht als Instrument einer (Sprach-) Ideologie hat missbrauchen lassen, sondern frei und unabhängig mit dem Florett kritischer Vernunft überzeugt und damit zur Meinungs- und Urteilsfähigkeit der Leser beiträgt.

Grundsatzfragen kommen beim Lesen auf:

Wer bestimmt in unserer Gesellschaft, was politisch, kulturell und sprachlich „korrekt“ ist? Eine Minderheit, die sich selbst erhöht und Andersdenkende erniedrigt? Die von Freiheit und Vielfalt spricht, aber Fremdbestimmung und Gleichmacherei meint? Die Diskriminierung mit Diskriminierung beantwortet?

Wer bestimmt die Richtlinien der Bundespolitik, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist? Ein Kanzler, der mit Erinnerungslücken und Hör- und Reaktionsschwierigkeiten an der Macht bleiben will? Oder ein Regierungschef, der Rückgrat und Grundsatztreue mit Kommunikations- und Durchsetzungsfähigkeit in der konkreten Situation glaubwürdig zugunsten des ganzen Landes miteinander verbinden kann?

Und wer muss letztlich sein eigenes Leben mit Herz, Mund und Händen nach bestem Wissen und Gewissen verantworten? Der Einzelne mit seiner unverlierbaren Würde in Freiheit und Eigenverantwortung in Bindung an Recht und Gesetz sowie vor Gott als letzter Verantwortungsinstanz? Oder ein Kollektiv, das weiß, was für den Einzelnen gut, besser oder schlecht ist? Auf jeden Fall brauchen wir Menschen, die das Gemeinwesen zusammenhalten und in Grundsatzfragen sich nicht spalten lassen, sondern zusammen halten.

Und Krisenbewältiger in Politik und Gesellschaft, die als kompetente Verantwortungsträger mit gutem Beispiel sowie zugleich kühlem Kopf und klarem Kompass vorangehen.

Burkhard Budde

Leserbrief in der Goslarschen Zeitung vom 1. September 2022 (ungekürzt) zum NACHGEDACHT „Winnetou, Scholz und Shatterhand“ von Chefredakteur Jörg Kleine (GZ 27.8.2022)

 

Zelten begeisterte

Zelten begeisterte

Moment mal

„Zelten“ begeisterte

Von Burkhard Budde

 

Zelten-Vergnügen

Konzert in Braunschweig 

Am letzten Wochenende gab es ein einzigartiges Zelten- Vergnügen: Wer am 27. August 2022 gegen 19 Uhr einen Streifzug durch die Stadt Heinrichs des Löwen gemacht hat und dabei zum Friedrich-Wilhelm-Platz kam, wurde von der Musik der jungen Zelten-Band fasziniert.

Inspiriert vom Indie-Pop-Stil präsentierten drei junge Musikpioniere im Rahmen der Braunschweiger Kultviertelnacht eine lockere und natürliche Musikkultur, die nicht gemütlich, aber dynamisch-prickelnd wirkt, nicht einfach konventionell daherkommt, sondern mit kreativen und innovativen Tönen das Publikum verzaubert, zum Klatschen, rhythmischen Bewegen, zum Träumen und zur Kommunikation bewegt.

Zelten will die Herzen der Zuhörer nicht in geschlossenen Räumen ihrer Seele erreichen, sondern unter freiem Himmel, wenn die Seele sich öffnet und fröhlich auf den Weg macht. Und dass das gelang, konnten viele begeisterte Teilnehmer miterleben.